Stellungnahme des Islamrats zur Frage des Fastens in der Schule
Der Islamrat hat aufgrund des bevorstehenden Ramadans eine Stellungnahme verabschiedet, und möchte damit der immer wieder kehrenden Diskussion um das Fasten in der Schule einen positiven Beitrag leisten.
Die Stellungsnahme soll dazu dienen einen umfangreichen Überblick über das Fasten im Monat Ramadan zu bekommen.
KRM-Pressemitteilung zum Jahrestag der Ermordung von Marwa El-Sherbiny
Mittwoch, 30. Juni 2010 um 18:23 Uhr
Anlässlich des Jahrestages der Ermordung von Marwa El-Sherbiny zeigt sich der KRM darüber besorgt, dass islamfeindlich motivierte Straftaten und das Thema Islamfeindlichkeit in unserem Land weiterhin unterschätzt werden.
"Die Ermordung der Muslima Marwa El-Sherbini war ein schreckliches Ereignis, was die Muslime zutiefst geschockt und verängstigt hat" so der KRM-Sprecher Ali Kizilkaya. Er fordert die Politik auf, dass das Thema Islamfeindlichkeit erst genommen und auf der politischen Agenda gesetzt werden muss.
Zum morgigen Jahrestag (1. Juli 2010) werden Mitglieder des KRM gegen 10 Uhr bei Enthüllung der Gedenktafel durch den Justizminister des Landes Sachsen Jürgen Martens, anwesend sein.
NGO´s verurteilen den blutigen Angriff Islraels
Sonntag, 06. Juni 2010 um 00:20 Uhr
Islamische Religionsgemeinschaften und türkische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben den blutigen Angriff Israels auf die Friedensflotte nach Gaza auf das Schärfste verurteilt und werteten den Angriff als einen Versuch, die Friedensbemühungen zu sabotieren. „Diese Gräueltat war eine Missachtung des Völkerrechts und eine unerklärliche Gewalttat, die grundlegende menschliche Werte missachtet“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Presseerklärung.
Die Reaktion der UNO und anderer internationaler Organisationen und Institutionen seien zwar angemessen und richtig gewesen. "Es ist aber auch klar, dass Israel die Resolutionen der Vereinten Nationen bisher nicht anerkannt hat. Die internationale Gemeinschaft darf sich nicht mit einer Verurteilung begnügen, sondern muss das rechtlich Notwendige gegen Israel ergreifen, solange diese nicht das internationale Völkerrecht anerkennt. Das internationale Völkerrecht hat seine Gültigkeit für alle Staaten und kein Staat steht über diesem Recht", so die NGOs.
Die Organisationen, die diese Erklärung tragen, lehnen jegliche Gewalt, Radikalismus und Rassismus unabhängig von Religion, Sprache und Nationalität ab und rufen im Namen eines gemeinsamen Gewissens der Menschheit die Öffentlichkeit dazu auf: "Die israelische Regierung muss sich schon aus Achtung vor dem eigenen Volk wegen dieser blutigen Aktion bei der Weltöffentlichkeit entschuldigen."
KRM verurteilt Angriff auf Friedensflotte nach Gaza
Montag, 31. Mai 2010 um 22:07 Uhr
Pressemitteilung
Köln, 31.05.2010
KRM verurteilt Angriff auf Friedensflotte nach Gaza
In einer Erklärung verurteilte der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM), Ali Kizilkaya, den Angriff der israelischen Armee auf die Friedensflotte nach Gaza.
Der KRM-Sprecher erinnerte daran, dass die israelischen Sicherheitskräfte eine zivile humanitäre Flotte angegriffen und es dabei zu Toten und Verletzten gekommen sei. Dagegen protestieren wir auf das Schärfste," sagte der KRM-Sprecher.
"Mit dem Angriff auf unschuldige Zivilisten bringt die israelische Regierung die Friedensbemühung noch weiter in Bedrängnis. Der Angriff und die Art der Ausführung verstoßen offen gegen internationales Völkerrecht", sagte der Sprecher.
"Wir rufen die UNO und die EU auf über die Einhaltung von Menschenrechten und Völkerrecht sorge zu Tragen.Unsere Gebete sind mit den Menschen auf den Schiffen und ihren Familien.", sagte Kizilkaya
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Koordinationsrat der Muslime
Sprecher: Ali Kizilkaya
Geschäftsstelle:
Subbelrather Str. 17, 50823 Köln
KRM: "Gebetsverbot in der Schule schränkt Religionsfreiheit ein"
Freitag, 28. Mai 2010 um 21:40 Uhr
Pressemiteilung
Köln, 28.05.2010
KRM: "Gebetsverbot in der Schule schränkt Religionsfreiheit ein"
In einer Erklärung zeigte sich der KRM-Sprecher Ali Kızılkaya irritiert über das Urteil des OVG Berlin-Brandenburg zum Gebet eines muslimischen Schülers in der Schule.
"Unsere Verfassung steht für eine plurale Gesellschaftsordnung", stellte KRM-Sprecher fest. "Es ist nicht nachvollziehbar, wieso das Gericht gerade in dieser Pluralität und Toleranz ein Konfliktpotential sieht. Dabei wäre die Schule eines der Orte, in denen die Schüler einen natürlichen Umgang mit der gesellschaftlichen Pluralität einüben können. Doch diese Chance wurde von Schulleitung vertan", kritisierte Sprecher des KRM.
Runder Tisch der Religionen beim 2. Ökumenischen Kirchentag
Montag, 17. Mai 2010 um 18:22 Uhr
Der Runde Tisch der Religionen in Deutschland war mit einer Veranstaltung beim 2.Ökumenischen Kirchentag in München vertreten. Der Generalsekretär des Islamrates, Burhan Kesici, nahm an der Veranstaltung mit dem Titel: "Vertrauen schaffen - Vertrauen wagen" teil.
Der Vorsitzende des Islamrates, Ali Kizilkaya, nahm als Sprecher des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland am 2.Ökumenischen Kirchentag in München teil. Kizilkaya sprach beim Empfang der christlich-islamischen Begegnungsstätte und ging dabei auf die Wichtigkeit des Dialogs ein.
Kizilkaya sprach mit Innensenator Körting und dem Vorstand der IFB
Sonntag, 02. Mai 2010 um 22:25 Uhr
Der Vorsitzende des Islamrates besuchte am 30.04.2010 die Islamische Föderation in Berlin (IFB) und kam dort mit dem Vorstand der IFB und dem Innensenator von Berlin, Herrn Körting ins Gespräch.
Kizilkaya berichtete dem Vorstand der IFB, wie es zum Austritt aus der Islamkonferenz kam und forderte vom Innensenator Körting, dass die Politik das Gespräch mit den Muslimen ernst nehmen und intensivieren müsste.
Kizilkaya (Vorsitzender des Islamrates), Baskaya (Präsident der IFB), Innensenator Körting
und Kesici (Vizepräsident der IFB)
Foto: Menderes Singin
Pressemitteilung des KRM zur Amtseinführung der ersten Ministerin mit muslimischem Hintergrund
Dienstag, 27. April 2010 um 22:56 Uhr
Ein Schritt in die richtige Richtung!
KRM begrüßt Ernennung der neuen Sozial- und Integrationsministerin
Köln, 26.04.2010: Der KRM begrüßt in einer heutigen Pressemitteilung die Ernennung von Aygül Özkan zur neuen Sozial- und Integrationsministerin in Niedersachsen und gratuliert dem Ministerpräsidenten Wulff für seine wegweisende Entscheidung. Kizilkaya, Sprecher des KRM, sagte: „Ministerpräsident Wulff wird in den Geschichtsbüchern als derjenige vermerkt werden, der als erster das Potential der Einwanderer in dieser Gesellschaft wahrgenommen hat und daraus die richtigen Schlussfolgerungen gezogen hat“.
Islamrat begrüßt die Wahl von Frau Özkan zur Ministerin
Montag, 26. April 2010 um 23:22 Uhr
Der Vorsitzende des Islamrates für dieBundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, begrüßt die Berufung von Aygül Özkan zur Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration in Niedersachsen. "Die Politik hat Migranten über viele Jahre benachteiligt", so Kizilkaya weiter. Özkans Aufstieg in die politische Elite in Deutschland könne "motivieren, dass man in dieser Gesellschaft auch als Zuwanderer weiterkommen kann".
Sprecherwechsel beim Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) – Ali Kizilkaya ist neuer Sprecher.
Donnerstag, 08. April 2010 um 16:37 Uhr
Köln, 08.04.2010: Zum Dienstag hat der bisherige Sprecher des KRM, Bekir Alboga, seine Sprecherfunktion turnusgemäß nach 6 Monaten an den Vorsitzenden des Islamrates,Ali Kizilkaya übergeben.
Kizilkaya wird die Sprecherfunktion nun sechs Monate lang ausüben.
Der KRM setzt sich aus den vier muslimischen Religionsgemeinschaften Ditib, Islamrat, VIKZ und ZMD zusammen. Unterstützt wird der Sprecher bei seiner Aufgabe von einer ständigen Geschäftsstelle des KRM.