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Islamrat begrüßt den: Staatsvertrag mit Muslimen in Bremen |
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Donnerstag, 17. Januar 2013 um 16:56 Uhr |
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„Die Unterzeichnung des Staatsvertrags durch den Bremer Senat und Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaften ist als weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung und Anerkennung des Islams und der Muslime in Deutschland sehr zu begrüßen“, kommentiert der Vorsitzende des Islamrats Ali Kızılkaya die Staatsvertrragsunterzeichnung vom vergangenen Dienstag in Bremen. Kızılkaya weiter:
„Es ist ein gutes Zeichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit des Landes Bremen mit den islamischen Religionsgemeinschaften insbesondere der Schura Bremen, die maßgeblich an der Erarbeitung des Staatsvertrags beteiligt war. Wie in Hamburg wurde hier ein wichtiger Schritt mit starker Symbolkraft getan. Dabei sind die durch den Staatsvertrag gewährten Rechte wie zum Beispiel das Recht auf Moscheebau und deren Betrieb schon gelebte Praxis, bekommen aber durch die explizite Erfassung im Vertrag einen höheren Wert zugesprochen. Dadurch wurde eine starke Basis für das gegenseitige Vertrauen der islamischen Religionsgemeinschaften in das Land Bremen geschaffen.
Weiterhin wies Kizilkaya darauf hin, dass die islamischen Religionsgemeinschaften damit noch lange nicht gleichgestellt sind mit den Religionsgemeinschaften als Körperschaft des öffentlichen Rechtes. In diesem Punkte möchte ich diese Anmerkungen des Vorsitzenden der Schura Bremen noch einmal unterstreichen. Dies wird aber hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.“ |
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Tag der offenen Moschee 2012 |
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Mittwoch, 26. September 2012 um 09:01 Uhr |
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Am 3.Oktober 2012 findet die zum 16. Mal der Tag der offenen Moscheen statt. Seit 2007 wird der Tag der offenen Moschee im Koordinationsrats der Muslime (KRM)a abgestimmt.

In diesem Jahr lautet das Motto: „Islamische Kunst und Kultur“.
Mehr Informationen und Downloads finden sie hier. |
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Presseerklärung: Plakataktion – Islamrat vermisst Vernunft und Weitsicht |
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Freitag, 31. August 2012 um 14:50 Uhr |
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„Die Plakataktion des Bundesinnenministeriums ‚Vermisst‘ schafft Vorurteile und schürt Ängste gegenüber Muslimen. Das Ministerium sollte ihre Ressourcen und Mittel vielmehr für die Aufklärung des NSU-Skandals aufwenden“, so der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kızılkaya, anlässlich der am Freitag (24. August 2012) vorgestellten Plakataktion des Bundesinnenministeriums, die im Rahmen der „Initiative Sicherheitspartnerschaft“ initiiert wurde. Kızılkaya weiter:
„Auf großflächigen Plakaten suchen das Bundesinnenministerium und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nach Muslimen, die in die Hände ‚religiöser Fanatiker und Terrorgruppen‘ abgedriftet sind. Die Bevölkerung wird aufgerufen sich bei einer Beratungsstelle zu melden, wenn Menschen aus ihrem Umfeld ebenfalls betroffen sind.
Das ist ein Ergebnis der vom Bundesinnenministerium initiierten Sicherheitspartnerschaft mit den Vertretern mancher islamischer Gemeinschaften. Und es überrascht nicht, dass eine solche Kampagne dabei herausgekommen ist. Eine Kampagne, die Muslime stigmatisiert und unter Generalverdacht stellt. Wer das Plakat sieht, bekommt unweigerlich den Eindruck, als seien alle Muslime bedrohlich und könnten jederzeit ins Extreme abrutschen.
Der Islamrat hat stets betont, dass Initiativen, die sich im Kontext der Muslime auf Sicherheitsaspekte konzentrieren, kein fruchtbarer Boden für konstruktives Zusammenarbeiten sind. So lange Muslime als potenzielle Gefahr dargestellt werden, so lange wird man auch Angst vor Muslimen schüren und Islamophobie stärken. So einleuchtend und logisch diese einfache Feststellung auch sein mag, umso trauriger ist es auch, dass sie offensichtlich nicht verstanden wird. Wir vermissen an dieser Stelle Vernunft und jegliche Weitsicht.
Wer Radikalisierung verhindern möchte, muss Vertrauen schaffen. Weder diese Plakataktion noch die tagtäglich zutage tretenden Einzelheiten über die NSU-Terroristen tragen aber dazu bei. Ganz im Gegenteil. Muslime fühlen sich zunehmend zu Unrecht verdächtigt, während der NSU-Skandal täglich neue Fragen aufwirft. Das Bundesinnenministerium ist gut beraten, seine ganze Kraft und Energie der lückenlosen Aufklärung des NSU-Terrors zu widmen und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, anstatt dieses durch plakative Aktionen noch weiter abzubauen.“ |
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KRM-Sprecherwechsel - Ali Kızılkaya übernimmt Sprecherfunktion des Koordinationsrats der Muslime |
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Donnerstag, 05. April 2012 um 19:26 Uhr |
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Ali Kızılkaya, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, hat zum 01. April 2012 turnusgemäß die Funktion des Sprechers des Koordinationsrats der Muslime (KRM) von Bekir Alboğa (DITIB) übernommen. Kızılkaya wird die Funktion bis zum 30. September 2012 ausführen.
Anlässlich der Übergabe bedankte sich Kızılkaya bei seinem Vorgänger Bekir Alboğa. Für die kommenden sechs Monate kündigte Kızılkaya an, dass er sich „vor allem auf den interkulturellen Dialog“ konzentrieren wolle. „Es ist mir auch ein wichtiges Anliegen, den innermuslimischen Dialog voranzubringen“, so der neue KRM-Sprecher.
Der Koordinationsrat der Muslime wurde im März 2007 von den vier großen Dachverbänden DITIB, VIKZ, Islamrat und ZMD gegründet. Er organisiert die Vertretung der Muslime in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft. |
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Presseerklärung - Kesici: "Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen" |
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Mittwoch, 01. Februar 2012 um 23:51 Uhr |
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Kesici: "Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen"
Der Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik, Burhan Kesici, begrüßt die Bestrebung der Bundesregierung im Rahmen des Integrationsgipfels, hält aber die Ergebnisse des 5.Integrationsgipfels nicht für ausreichend.
Kesici sagte: "Das Bestreben der Bundesregierung, Menschen mit Migrationshintergrund besser in die Gesellschaft zu integrieren und Integrationsbarrieren aus der Welt zu schaffen, ist zu begrüßen. Der Integrationsgipfel könnte in diesem Bereich vieles erreichen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.
Dass der Anteil der Migranten im Öffentlichen Dienst erhöht werden soll und dass die Bildung ein zentrales Thema sein wird kann nur unterstützt werden. Aber mindestens genauso wichtig ist es, dass eine Willkommenskultur geschaffen und Diskriminierungen von Menschen mit Migrationshintergrund beseitigt werden. Erst dadurch kann Integration Erfolg haben.
Die Auswanderung von hochqualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund ist eine Konsequenz der fehlenden Willkommenskultur. Viele junge und erfolgreiche Migranten fühlen sich in Deutschland nicht wohl und wandern aus. Diesem Trend muss entgegengetreten werden, in dem man ihnen endlich das Gefühl gibt, ein Teil Deutschlands zu sein. Die Neonazi-Morde haben diese negative Stimmung eher noch verstärkt. Dieser Aspekt tauchte aber im Aktionsplan der Bundesregierung erst gar nicht auf."
Köln, 01.02.2012
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STELLUNGNAHME DES KRMS ZUM "GESETZ ZUR EINFÜHRUNG VON ISLAMISCHEM RELIGIONSUNTERRICHT ALS ORDENTLICHES LERNFACH |
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Donnerstag, 15. September 2011 um 23:16 Uhr |
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STELLUNGNAHME DES KRMS ZUM "GESETZ ZUR EINFÜHRUNG VON
ISLAMISCHEM RELIGIONSUNTERRICHT ALS ORDENTLICHES
LERNFACH (6. SCHULRECHTSÄNDERUNGSGESETZ)",
GESETZENTWURF DER FRAKTIONEN VON CDU,
SPD UND BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DRUCKSACHE 15/2209
BEDEUTUNG DES IRU
als pdf-Dokument
In Nordrhein‐Westfalen wird nun seit über 30 Jahren über die Einführung eines
islamischen Religionsunterrichts diskutiert. Zahlreiche Initiativen wurden bisher dazu
gestartet. Das 6. Schulrechtsänderungsgesetz stellt einen neuen Ansatz dar, der den
islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen etablieren soll.
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Kızılkaya: Richtiger Schritt im Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei |
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Samstag, 03. September 2011 um 22:34 Uhr |
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Pressemitteilung
Kızılkaya: Richtiger Schritt im Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei
Durch eine Verordnung wird in der Türkei nun gewährleistet, dass enteignete nichtmuslimische Stiftungen ihre Immobilien zurückerstattet bekommen. Dies verkündete der türkische Premierminister am Sonntagabend bei einem gemeinsamen Fastenbrechen, zu dem auch Vertreter von nichtmuslimischen Minderheiten eingeladen wurden. Ali Kızılkaya, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, begrüßte den Erlass als richtigen und wichtigen Schritt hin zu einem ausgewogenen Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei.
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Kizilkaya: "Die Deutsche Islamkonferenz integriert nicht, sie grenzt aus" |
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Donnerstag, 31. März 2011 um 10:21 Uhr |
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Die Irritationen im Vorfeld der Deutschen Islamkonferenz, entflammt nach Aussagen des Bundesinnenministers Friedrich, wurden durch neuen Aussagen des Bundesinnenminister im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz weiter angeheizt. Friedrich kündigte an, "Sicherheitspartnerschaften" zwischen deutschen Behörden und muslimischen Gruppen ins Leben rufen zu wollen.
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KRM bestürzt über erneuten Brandanschlag auf eine Moschee in Berlin |
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Dienstag, 11. Januar 2011 um 17:18 Uhr |
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Köln, 11.01.11 - Am vergangenen Samstag wurde erneut ein Brandanschlag auf eine Berliner Moschee verübt, eine der ältesten Moscheen in Deutschland. Nach einer Serie von Übergriffen in den letzten sechs Monaten ist dies bereits die siebte Attacke auf ein muslimisches Gotteshaus. Glücklicherweise ist nur ein Sachschaden entstanden.
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Der Generalsekretär des Islamrates besucht die koptische Gemeinde in Berlin |
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Freitag, 07. Januar 2011 um 11:35 Uhr |
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Der Generalsekretär des Islamrates, Burhan Kesici, besuchte am 06.01.2011 ein Gottesdienst der koptische Gemeinde in Berlin und sprach den Opfer des Terroraktes sein Beileid aus.
Im Gespräch mit Rev. Pater El Moharaki sagte Kesici, dass er es bedauere, dass die Kopten bedroht würden. „Gerade in solchen Zeiten ist es besonders wichtig, dass wir als Vertreter der Religionsgemeinschaften demonstrieren, dass wir uns von Gewalt und Einschüchterungen nicht beirren lassen und dass wir den Dialog intensiver führen müssen als früher. „
Im Rahmen des Gottesdienstes gab es Möglichkeit mit Gemeindemitgliedern ins Gespräch zu kommen.
Am Gottesdienst nahmen auch Innensenator Dr. Körting, der Integrationsbeauftragte von Berlin Herr Piening, Herr Cem Özdemir von den Grünen und Vertreter verschiedenen islamischen Institutionen teil. |
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