Religiöse Vielfalt ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 02. Mai 2013 um 22:34 Uhr

„Laut dem aktuell erschienenen Religionsmonitor 2013 der Bertelsmann- Stiftung sehen 61% der Deutschen im Westen (57% im Osten) die Vielfalt religiöser Gruppen als Bereicherung, allerdings auch die Ursache vieler Konflikte“, so der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland Ali Kızılkaya. Im Religionsmonitor 2013 wurden 14.000 Menschen aus 13 Bundesländern zur religiösen Vielfalt in Deutschland befragt. Kızılkaya zieht eine kritische Bilanz:

„Die Wahrnehmung des Islams, die mehrheitlich als Bedrohung eingestuft wird, verdeutlicht die vorurteilsbehaftete Schieflage des Islambilds in Deutschland. Muslime stellen ganz klar eine Bereicherung für die Vielfalt dar und sind genauso wie viele andere darum Bemüht ihren Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft zu leisten. Deshalb ist es bedenklich, wenn die Ergebnisse des Monitors eine solche verzerrte Wahrnehmung dokumentieren.

Dabei liefert der Monitor aber auch eine Lösung, die ich sehr unterstützen möchte: Nämlich durch den Kontakt zwischen unterschiedlichen, religiösen Gruppen werden Vorurteile abgebaut und ein friedliches Zusammenleben ermöglicht. Nur durch diesen Dialog und dieses gegenseitige Kennenlernen können Religionen ihren positiven Einfluss auf den Zusammenhalt in der Gesellschaft entfalten und Vorurteile abgebaut werden. Dafür setzen sich der Islamrat und viele andere Religionsgemeinschaften Tatkräftig ein. Darin liegt eine Zuversicht und eine Hoffnung für unsere Gesellschaft der Vielfalt.“

 
Islamrat begrüßt den: Staatsvertrag mit Muslimen in Bremen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 17. Januar 2013 um 16:56 Uhr

„Die Unterzeichnung des Staatsvertrags durch den Bremer Senat und Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaften ist als weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung und Anerkennung des Islams und der Muslime in Deutschland sehr zu begrüßen“, kommentiert der Vorsitzende des Islamrats Ali Kızılkaya die Staatsvertrragsunterzeichnung vom vergangenen Dienstag in Bremen. Kızılkaya weiter:

„Es ist ein gutes Zeichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit des Landes Bremen mit den islamischen Religionsgemeinschaften insbesondere der Schura Bremen, die maßgeblich an der Erarbeitung des Staatsvertrags beteiligt war. Wie in Hamburg wurde hier ein wichtiger Schritt mit starker Symbolkraft getan. Dabei sind die durch den Staatsvertrag gewährten Rechte wie zum Beispiel das Recht auf Moscheebau und deren Betrieb schon gelebte Praxis, bekommen aber durch die explizite Erfassung im Vertrag einen höheren Wert zugesprochen. Dadurch wurde eine starke Basis für das gegenseitige Vertrauen der islamischen Religionsgemeinschaften in das Land Bremen geschaffen.

Weiterhin wies  Kizilkaya darauf hin, dass die islamischen Religionsgemeinschaften damit noch lange nicht gleichgestellt sind mit den Religionsgemeinschaften als  Körperschaft des öffentlichen Rechtes. In diesem Punkte möchte ich diese Anmerkungen des  Vorsitzenden der Schura Bremen noch einmal unterstreichen. Dies wird aber hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.“

 
Presseerklärung: Plakataktion – Islamrat vermisst Vernunft und Weitsicht PDF Drucken E-Mail
Freitag, 31. August 2012 um 14:50 Uhr

„Die Plakataktion des Bundesinnenministeriums ‚Vermisst‘ schafft Vorurteile und schürt Ängste gegenüber Muslimen. Das Ministerium sollte ihre Ressourcen und Mittel vielmehr für die Aufklärung des NSU-Skandals aufwenden“, so der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kızılkaya, anlässlich der am Freitag (24. August 2012) vorgestellten Plakataktion des Bundesinnenministeriums, die im Rahmen der „Initiative Sicherheitspartnerschaft“ initiiert wurde. Kızılkaya weiter:

„Auf großflächigen Plakaten suchen das Bundesinnenministerium und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nach Muslimen, die in die Hände ‚religiöser Fanatiker und Terrorgruppen‘ abgedriftet sind. Die Bevölkerung wird aufgerufen sich bei einer Beratungsstelle zu melden, wenn Menschen aus ihrem Umfeld ebenfalls betroffen sind.

Das ist ein Ergebnis der vom Bundesinnenministerium initiierten Sicherheitspartnerschaft mit den Vertretern mancher islamischer Gemeinschaften. Und es überrascht nicht, dass eine solche Kampagne dabei herausgekommen ist. Eine Kampagne, die Muslime stigmatisiert und unter Generalverdacht stellt. Wer das Plakat sieht, bekommt unweigerlich den Eindruck, als seien alle Muslime bedrohlich und könnten jederzeit ins Extreme abrutschen.

Der Islamrat hat stets betont, dass Initiativen, die sich im Kontext der Muslime auf Sicherheitsaspekte konzentrieren, kein fruchtbarer Boden für konstruktives Zusammenarbeiten sind. So lange Muslime als potenzielle Gefahr dargestellt werden, so lange wird man auch Angst vor Muslimen schüren und Islamophobie stärken. So einleuchtend und logisch diese einfache Feststellung auch sein mag, umso trauriger ist es auch, dass sie offensichtlich nicht verstanden wird. Wir vermissen an dieser Stelle Vernunft und jegliche Weitsicht.

Wer Radikalisierung verhindern möchte, muss Vertrauen schaffen. Weder diese Plakataktion noch die tagtäglich zutage tretenden Einzelheiten über die NSU-Terroristen tragen aber dazu bei. Ganz im Gegenteil. Muslime fühlen sich zunehmend zu Unrecht verdächtigt, während der NSU-Skandal täglich neue Fragen aufwirft. Das Bundesinnenministerium ist gut beraten, seine ganze Kraft und Energie der lückenlosen Aufklärung des NSU-Terrors zu widmen und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, anstatt dieses durch plakative Aktionen noch weiter abzubauen.“

 
Presseerklärung - Kesici: "Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen" PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 01. Februar 2012 um 23:51 Uhr

Kesici: "Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen"

Der Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik, Burhan Kesici, begrüßt die Bestrebung der Bundesregierung im Rahmen des Integrationsgipfels, hält aber die Ergebnisse des 5.Integrationsgipfels nicht für ausreichend.

Kesici sagte: "Das Bestreben der Bundesregierung, Menschen mit Migrationshintergrund besser in die Gesellschaft zu integrieren und Integrationsbarrieren aus der Welt zu schaffen, ist zu begrüßen. Der Integrationsgipfel könnte in diesem Bereich vieles erreichen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.

Dass der Anteil der Migranten im Öffentlichen Dienst erhöht werden soll und dass die Bildung ein zentrales Thema sein wird kann nur unterstützt werden. Aber mindestens genauso wichtig ist es, dass eine Willkommenskultur geschaffen und Diskriminierungen von Menschen mit Migrationshintergrund beseitigt werden. Erst dadurch kann Integration Erfolg haben.

Die Auswanderung von hochqualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund ist eine Konsequenz der fehlenden Willkommenskultur. Viele junge und erfolgreiche Migranten fühlen sich in Deutschland nicht wohl und wandern aus. Diesem Trend muss entgegengetreten werden, in dem man ihnen endlich das Gefühl gibt, ein Teil Deutschlands zu sein. Die Neonazi-Morde haben diese negative Stimmung eher noch verstärkt. Dieser Aspekt tauchte aber im Aktionsplan der Bundesregierung erst gar nicht auf."

Köln, 01.02.2012

 

 
Kızılkaya: Richtiger Schritt im Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei PDF Drucken E-Mail
Samstag, 03. September 2011 um 22:34 Uhr

Pressemitteilung

Kızılkaya: Richtiger Schritt im Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei
 
Durch eine Verordnung wird in der Türkei nun gewährleistet, dass enteignete nichtmuslimische Stiftungen ihre Immobilien zurückerstattet bekommen. Dies verkündete der türkische Premierminister am Sonntagabend bei einem gemeinsamen Fastenbrechen, zu dem auch Vertreter von nichtmuslimischen Minderheiten eingeladen wurden. Ali Kızılkaya, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, begrüßte den Erlass als richtigen und wichtigen Schritt hin zu einem ausgewogenen Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei.

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Kizilkaya: "Die Deutsche Islamkonferenz integriert nicht, sie grenzt aus" PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 31. März 2011 um 10:21 Uhr

Die Irritationen im Vorfeld der Deutschen Islamkonferenz, entflammt nach Aussagen des Bundesinnenministers Friedrich, wurden durch neuen Aussagen des Bundesinnenminister im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz weiter angeheizt. Friedrich kündigte an, "Sicherheitspartnerschaften" zwischen deutschen Behörden und muslimischen Gruppen ins Leben rufen zu wollen.

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Islamrat ist sehr besorgt über islamfeindliche Einstellungen PDF Drucken E-Mail
Freitag, 15. Oktober 2010 um 15:49 Uhr

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland zeigt sich besorgt über die Zunahme von rechtsextremen Einstellungen in Deutschland und fordert die Politik dazu auf verantwortungsvoll zu handeln.

Der Generalsekretär des Islamrates, Burhan Kesici, äußerte sich bezüglich der Studie „Die Mitte in der Krise – Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010“, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben.

"Laut der Umfrage sind ca. 25% der Bevölkerung fremdenfeindlich eingestellt, 58,4% vertreten die Meinung, dass den Muslimen die Religionsausübung eingeschränkt werden sollte, 13% wünschen sich einen „Führer“. Das sind Zahlen, die uns angst machen“, so Kesici weiter.

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Islamrat begrüßt Einstellung des Verfahrens gegen den IGMG PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. September 2010 um 17:39 Uhr
 

 
 
Generalsekretär – Kızılkaya:  „Das war zu erwarten“

Der Vorsitzende des Islamrates für die BRD, Ali Kızılkaya, begrüßt die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen den Generalsekretär der IGMG, Oğuz Üçüncü:

 „Es war zu erwarten, dass die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft München I keinen Halt haben und lediglich der politischen Diskreditierung einer der wichtigsten muslimischen Gemeinschaften in Deutschland dienen sollten. Die Einstellung des Verfahrens zeigt – wenn auch verspätet –, dass solche Versuche in einem Rechtsstaat keinen Erfolg haben können.

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Islamrat begrüßt Einstellung des Verfahrens gegen den IGMG PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. September 2010 um 17:39 Uhr
Kızılkaya:  „Das war zu erwarten“
 
Der Vorsitzende des Islamrates für die BRD, Ali Kızılkaya, begrüßt die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen den Generalsekretär der IGMG, Oğuz Üçüncü:
 
„Es war zu erwarten, dass die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft München I keinen Halt haben und lediglich der politischen Diskreditierung einer der wichtigsten muslimischen Gemeinschaften in Deutschland dienen sollten. Die Einstellung des Verfahrens zeigt – wenn auch verspätet –, dass solche Versuche in einem Rechtsstaat keinen Erfolg haben können. 
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KRM-Pressemitteilung zum Jahrestag der Ermordung von Marwa El-Sherbiny PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. Juni 2010 um 18:23 Uhr

 Anlässlich des Jahrestages der Ermordung von Marwa El-Sherbiny zeigt sich der KRM darüber besorgt, dass islamfeindlich motivierte Straftaten und das Thema Islamfeindlichkeit in unserem Land weiterhin unterschätzt werden.

"Die Ermordung der Muslima Marwa El-Sherbini war ein schreckliches Ereignis, was die Muslime zutiefst geschockt und verängstigt hat" so der KRM-Sprecher Ali Kizilkaya. Er fordert die Politik auf, dass das Thema Islamfeindlichkeit erst genommen und auf der politischen Agenda gesetzt werden muss.

Zum morgigen Jahrestag (1. Juli 2010) werden Mitglieder des KRM gegen 10 Uhr bei Enthüllung der Gedenktafel durch den Justizminister des Landes Sachsen Jürgen Martens, anwesend sein.

 
KRM verurteilt Angriff auf Friedensflotte nach Gaza PDF Drucken E-Mail
Montag, 31. Mai 2010 um 22:07 Uhr
Pressemitteilung
Köln, 31.05.2010
 
KRM verurteilt Angriff auf Friedensflotte nach Gaza
 
In einer Erklärung verurteilte der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM), Ali Kizilkaya, den Angriff der israelischen Armee auf die Friedensflotte nach Gaza.
 
Der KRM-Sprecher erinnerte daran, dass die israelischen Sicherheitskräfte eine zivile humanitäre Flotte angegriffen und es dabei zu Toten und Verletzten gekommen sei. Dagegen protestieren wir auf das Schärfste," sagte der KRM-Sprecher.
 
"Mit dem Angriff auf unschuldige Zivilisten bringt die israelische Regierung die Friedensbemühung noch weiter in Bedrängnis. Der Angriff und die Art der Ausführung verstoßen offen gegen internationales Völkerrecht", sagte der Sprecher.
 
"Wir rufen die  UNO und die EU auf über die Einhaltung von Menschenrechten und Völkerrecht sorge zu Tragen.Unsere Gebete sind mit den Menschen auf den Schiffen und ihren Familien.", sagte Kizilkaya
 
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Koordinationsrat der Muslime
Sprecher: Ali Kizilkaya
Geschäftsstelle:
Subbelrather Str. 17,  50823 Köln
 
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