Presseerklärung - Kesici: "Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen"
Mittwoch, 01. Februar 2012 um 23:51 Uhr

Kesici: "Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen"

Der Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik, Burhan Kesici, begrüßt die Bestrebung der Bundesregierung im Rahmen des Integrationsgipfels, hält aber die Ergebnisse des 5.Integrationsgipfels nicht für ausreichend.

Kesici sagte: "Das Bestreben der Bundesregierung, Menschen mit Migrationshintergrund besser in die Gesellschaft zu integrieren und Integrationsbarrieren aus der Welt zu schaffen, ist zu begrüßen. Der Integrationsgipfel könnte in diesem Bereich vieles erreichen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.

Dass der Anteil der Migranten im Öffentlichen Dienst erhöht werden soll und dass die Bildung ein zentrales Thema sein wird kann nur unterstützt werden. Aber mindestens genauso wichtig ist es, dass eine Willkommenskultur geschaffen und Diskriminierungen von Menschen mit Migrationshintergrund beseitigt werden. Erst dadurch kann Integration Erfolg haben.

Die Auswanderung von hochqualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund ist eine Konsequenz der fehlenden Willkommenskultur. Viele junge und erfolgreiche Migranten fühlen sich in Deutschland nicht wohl und wandern aus. Diesem Trend muss entgegengetreten werden, in dem man ihnen endlich das Gefühl gibt, ein Teil Deutschlands zu sein. Die Neonazi-Morde haben diese negative Stimmung eher noch verstärkt. Dieser Aspekt tauchte aber im Aktionsplan der Bundesregierung erst gar nicht auf."

Köln, 01.02.2012

 

 
STELLUNGNAHME DES KRMS ZUM "GESETZ ZUR EINFÜHRUNG VON ISLAMISCHEM RELIGIONSUNTERRICHT ALS ORDENTLICHES LERNFACH
Donnerstag, 15. September 2011 um 23:16 Uhr

 STELLUNGNAHME DES KRMS ZUM "GESETZ ZUR EINFÜHRUNG VON

ISLAMISCHEM RELIGIONSUNTERRICHT ALS ORDENTLICHES

LERNFACH (6. SCHULRECHTSÄNDERUNGSGESETZ)",

GESETZENTWURF DER FRAKTIONEN VON CDU,

SPD UND BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DRUCKSACHE 15/2209

BEDEUTUNG DES IRU

als pdf-Dokument

In Nordrhein‐Westfalen wird nun seit über 30 Jahren über die Einführung eines

islamischen Religionsunterrichts diskutiert. Zahlreiche Initiativen wurden bisher dazu

gestartet. Das 6. Schulrechtsänderungsgesetz stellt einen neuen Ansatz dar, der den

islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen etablieren soll.

 

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Kızılkaya: Richtiger Schritt im Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei
Samstag, 03. September 2011 um 22:34 Uhr

Pressemitteilung

Kızılkaya: Richtiger Schritt im Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei
 
Durch eine Verordnung wird in der Türkei nun gewährleistet, dass enteignete nichtmuslimische Stiftungen ihre Immobilien zurückerstattet bekommen. Dies verkündete der türkische Premierminister am Sonntagabend bei einem gemeinsamen Fastenbrechen, zu dem auch Vertreter von nichtmuslimischen Minderheiten eingeladen wurden. Ali Kızılkaya, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, begrüßte den Erlass als richtigen und wichtigen Schritt hin zu einem ausgewogenen Verhältnis zur christlichen Minderheit in der Türkei.

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Kizilkaya: "Die Deutsche Islamkonferenz integriert nicht, sie grenzt aus"
Donnerstag, 31. März 2011 um 10:21 Uhr

Die Irritationen im Vorfeld der Deutschen Islamkonferenz, entflammt nach Aussagen des Bundesinnenministers Friedrich, wurden durch neuen Aussagen des Bundesinnenminister im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz weiter angeheizt. Friedrich kündigte an, "Sicherheitspartnerschaften" zwischen deutschen Behörden und muslimischen Gruppen ins Leben rufen zu wollen.

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KRM bestürzt über erneuten Brandanschlag auf eine Moschee in Berlin
Dienstag, 11. Januar 2011 um 17:18 Uhr

Köln, 11.01.11 - Am vergangenen Samstag wurde erneut ein Brandanschlag auf eine Berliner Moschee verübt, eine der ältesten Moscheen in Deutschland. Nach einer Serie von Übergriffen in den letzten sechs Monaten ist dies bereits die siebte Attacke auf ein muslimisches Gotteshaus. Glücklicherweise ist nur ein Sachschaden entstanden.

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Der Generalsekretär des Islamrates besucht die koptische Gemeinde in Berlin
Freitag, 07. Januar 2011 um 11:35 Uhr

Der Generalsekretär des Islamrates, Burhan Kesici, besuchte am 06.01.2011 ein Gottesdienst der koptische Gemeinde in Berlin und sprach den Opfer des Terroraktes sein Beileid aus.

Im Gespräch mit Rev. Pater El Moharaki sagte Kesici, dass er es bedauere, dass die Kopten bedroht würden. „Gerade in solchen Zeiten ist es besonders wichtig, dass wir als Vertreter der Religionsgemeinschaften demonstrieren, dass wir uns von Gewalt und Einschüchterungen nicht beirren lassen und dass wir den Dialog intensiver führen müssen als früher. „

Im Rahmen des Gottesdienstes gab es Möglichkeit mit Gemeindemitgliedern ins Gespräch zu kommen.

Am Gottesdienst nahmen auch Innensenator Dr. Körting, der Integrationsbeauftragte von Berlin Herr Piening, Herr Cem Özdemir von den Grünen und Vertreter verschiedenen islamischen Institutionen teil.

 
Kizilkaya wünscht allen ein gesegnetes Ramadanfest
Dienstag, 16. November 2010 um 00:05 Uhr

Der Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, wünscht anlässlich des islamischen Opferfestes gesegnete Feiertage, Gesundheit und Glück.

Das Opferfest wird zum Gedenken an den Propheten Ibrahim gefeiert, der als Prüfung seinen Sohn Ismail opfern sollte. Die aufopferungsvolle Hingabe und das Gottesvertrauen des Propheten Ibrahim führten dazu, dass Allah ein Opfertier schickte und das Menschenopfer untersagte.

Das Opferfest symbolisiert die Hingabe zu Allah und die Bereitschaft auch materielle Opfer zu erbringen. Muslime gedenken an diesem Tag an arme und bedürftige Menschen in aller Welt und lassen ihnen Spenden zu kommen.

„Mögen solche Tage zum Anlass genommen werden den Frieden in der Familie, in der Gesellschaft und der Welt zu fördern.“, so Kizilkaya weiter. Kizilkaya führte weiter aus und sagte: „Kränkungen sollten überwunden, Bekannte und Nachbarn aufgesucht und an bedürftige Menschen gedacht werden. Möge Allah uns allen beistehen.“

 
Islamrat ist sehr besorgt über islamfeindliche Einstellungen
Freitag, 15. Oktober 2010 um 15:49 Uhr

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland zeigt sich besorgt über die Zunahme von rechtsextremen Einstellungen in Deutschland und fordert die Politik dazu auf verantwortungsvoll zu handeln.

Der Generalsekretär des Islamrates, Burhan Kesici, äußerte sich bezüglich der Studie „Die Mitte in der Krise – Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010“, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben.

"Laut der Umfrage sind ca. 25% der Bevölkerung fremdenfeindlich eingestellt, 58,4% vertreten die Meinung, dass den Muslimen die Religionsausübung eingeschränkt werden sollte, 13% wünschen sich einen „Führer“. Das sind Zahlen, die uns angst machen“, so Kesici weiter.

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KRM begrüßt die Entscheidung der Bundesministerin Schavan zur Aufbau von Islamischen Studiengängen
Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 18:32 Uhr

Köln, 14.10.10: Heute hat die Bundesbildungsministerin Anette Schavan die Standorte, an denen islamische Studiengänge eingerichtet werden sollen, bekanntgegeben. In Tübingen, Münster und Osnabrück, verteilt auf die Bundesländer Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, sollen unter anderem islamische Religionslehrer für die Erteilung von islamischem Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ausgebildet werden.

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Tag der offenen Moscheen am 3. Oktober
Mittwoch, 29. September 2010 um 11:22 Uhr

Der Tag der offenen Moscheen (TOM) wird in diesem Jahr zum 14. mal organisiert. Die Gesamtkonzeption liegt in diesem Jahr beim Koordinierungsrat der Muslime (KRM). Das Motto des diesjährigen TOM lautet: „Der Koran – 1400 Jahre, aktuell und mitten im Leben“.

Bei einer Pressekonferenz würdigte Ali Kızılkaya, Sprecher des KRM, die „Bemühungen der muslimischen Gemeinden für den interreligiösen, sowie interkulturellen Dialog“. „Während des Tages der offenen Moschee können Muslime über ihre Selbstverständnis und ihre Moschee informiren.“, so Kızılkaya weiter.

Der derzeitige KRM-Sprecher wies darauf hin, dass sich Muslime und ihre Gemeinschaften ihrer Verantwortung als Bürger bewusst seien und bereit sind, das Potenzial der Moscheen auszuschöpfen, „um den gesellschaftlichen Austausch zu fördern, die Partizipation zu stärken und aktiv die gemeinsamen Herausforderungen anzunehmen“

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Islamrat begrüßt Einstellung des Verfahrens gegen den IGMG
Dienstag, 21. September 2010 um 17:39 Uhr
Kızılkaya:  „Das war zu erwarten“
 
Der Vorsitzende des Islamrates für die BRD, Ali Kızılkaya, begrüßt die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen den Generalsekretär der IGMG, Oğuz Üçüncü:
 
„Es war zu erwarten, dass die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft München I keinen Halt haben und lediglich der politischen Diskreditierung einer der wichtigsten muslimischen Gemeinschaften in Deutschland dienen sollten. Die Einstellung des Verfahrens zeigt – wenn auch verspätet –, dass solche Versuche in einem Rechtsstaat keinen Erfolg haben können. 
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