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Islamrat bedauert Bundestag-Beschluss zu ATIB

20.11.2020

„Wir bedauern den Beschluss im Bundestag, den Moscheeverband ATIB zu beobachten“ erklärt Burhan Kesici, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland. Anlass ist der Beschluss des Bundestags, u.a. die ATIB zu beobachten und gegen ihre Vereine Organisationsverbote zu prüfen. 

Burhan Kesici weiter: „Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland bedauert den Beschluss des Bundestags u.a. über den Mitgliedsverband des Zentralrats der Muslime (ZMD), ATIB. Der dem Beschluss zugrundeliegende Antrag macht deutlich, dass die Entscheidung von der Aneinanderreihung zusammengewürfelter Kampfbegriffe, die einen Verband pauschal unter Generalverdacht stellt, geprägt ist.

Schon die Gleichsetzung mit Rechtsextremisten ist eine maßlose Verharmlosung der Gefahr, die von Neonazis in diesem Land ausgeht. Das erkennt man schon daran, dass die AfD in ihrem Antrag bereitwillig in dasselbe Horn bläst. Dahinter steckt das offensichtliche Kalkül, um von sich und anderen Rechtsextremen Gruppen abzulenken. Es ist ein Trauerspiel, dass dieses durchschaubare Schauspiel im Bundestag kein Gegenwind bekommt.“

Köln, 20.11.2020

Islamrat bedauert Bundestag-Beschluss zu ATIB

20. November 2020

„Wir bedauern den Beschluss im Bundestag, den Moscheeverband ATIB zu beobachten“ erklärt Burhan Kesici, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland. Anlass ist der Beschluss des Bundestags, u.a. die ATIB zu beobachten und gegen ihre Vereine Organisationsverbote zu prüfen. 

Burhan Kesici weiter: „Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland bedauert den Beschluss des Bundestags u.a. über den Mitgliedsverband des Zentralrats der Muslime (ZMD), ATIB. Der dem Beschluss zugrundeliegende Antrag macht deutlich, dass die Entscheidung von der Aneinanderreihung zusammengewürfelter Kampfbegriffe, die einen Verband pauschal unter Generalverdacht stellt, geprägt ist.

Schon die Gleichsetzung mit Rechtsextremisten ist eine maßlose Verharmlosung der Gefahr, die von Neonazis in diesem Land ausgeht. Das erkennt man schon daran, dass die AfD in ihrem Antrag bereitwillig in dasselbe Horn bläst. Dahinter steckt das offensichtliche Kalkül, um von sich und anderen Rechtsextremen Gruppen abzulenken. Es ist ein Trauerspiel, dass dieses durchschaubare Schauspiel im Bundestag kein Gegenwind bekommt.“

Köln, 20.11.2020