Weitere Beiträge:

Muslime und Religionsfreiheit in Deutschland


Für die Programmübersicht zur Reihe „Muslime und Religionsfreiheit in ...

weiterlesen

Dem Frieden verpflichtet


Erklärung des Runden Tisches der Religionen in Deutschland zum Krieg in der ...

weiterlesen

Spitzengespräch zwischen dem Koordinationsrat der Muslime und der Deutschen Bischofskonferenz


Am 3. Februar trafen sich die Repräsentanten des Koordinationsrates der ...

weiterlesen

Islamrat bedauert Bundestag-Beschluss zu ATIB

20.11.2020

„Wir bedauern den Beschluss im Bundestag, den Moscheeverband ATIB zu beobachten“ erklärt Burhan Kesici, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland. Anlass ist der Beschluss des Bundestags, u.a. die ATIB zu beobachten und gegen ihre Vereine Organisationsverbote zu prüfen. 

Burhan Kesici weiter: „Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland bedauert den Beschluss des Bundestags u.a. über den Mitgliedsverband des Zentralrats der Muslime (ZMD), ATIB. Der dem Beschluss zugrundeliegende Antrag macht deutlich, dass die Entscheidung von der Aneinanderreihung zusammengewürfelter Kampfbegriffe, die einen Verband pauschal unter Generalverdacht stellt, geprägt ist.

Schon die Gleichsetzung mit Rechtsextremisten ist eine maßlose Verharmlosung der Gefahr, die von Neonazis in diesem Land ausgeht. Das erkennt man schon daran, dass die AfD in ihrem Antrag bereitwillig in dasselbe Horn bläst. Dahinter steckt das offensichtliche Kalkül, um von sich und anderen Rechtsextremen Gruppen abzulenken. Es ist ein Trauerspiel, dass dieses durchschaubare Schauspiel im Bundestag kein Gegenwind bekommt.“

Köln, 20.11.2020

Islamrat bedauert Bundestag-Beschluss zu ATIB

20. November 2020

„Wir bedauern den Beschluss im Bundestag, den Moscheeverband ATIB zu beobachten“ erklärt Burhan Kesici, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland. Anlass ist der Beschluss des Bundestags, u.a. die ATIB zu beobachten und gegen ihre Vereine Organisationsverbote zu prüfen. 

Burhan Kesici weiter: „Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland bedauert den Beschluss des Bundestags u.a. über den Mitgliedsverband des Zentralrats der Muslime (ZMD), ATIB. Der dem Beschluss zugrundeliegende Antrag macht deutlich, dass die Entscheidung von der Aneinanderreihung zusammengewürfelter Kampfbegriffe, die einen Verband pauschal unter Generalverdacht stellt, geprägt ist.

Schon die Gleichsetzung mit Rechtsextremisten ist eine maßlose Verharmlosung der Gefahr, die von Neonazis in diesem Land ausgeht. Das erkennt man schon daran, dass die AfD in ihrem Antrag bereitwillig in dasselbe Horn bläst. Dahinter steckt das offensichtliche Kalkül, um von sich und anderen Rechtsextremen Gruppen abzulenken. Es ist ein Trauerspiel, dass dieses durchschaubare Schauspiel im Bundestag kein Gegenwind bekommt.“

Köln, 20.11.2020