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Islamrat ist sehr besorgt über islamfeindliche Einstellungen

15.10.2010

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland zeigt sich besorgt über die Zunahme von rechtsextremen Einstellungen in Deutschland und fordert die Politik dazu auf verantwortungsvoll zu handeln.

Der Generalsekretär des Islamrates, Burhan Kesici, äußerte sich bezüglich der Studie „Die Mitte in der Krise – Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010“, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben.

„Laut der Umfrage sind ca. 25% der Bevölkerung fremdenfeindlich eingestellt, 58,4% vertreten die Meinung, dass den Muslimen die Religionsausübung eingeschränkt werden sollte, 13% wünschen sich einen „Führer“. Das sind Zahlen, die uns angst machen“, so Kesici weiter.

Die Studie offenbart auch, dass rechtsextreme Einstellungen inzwischen in die Mitte der Gesellschaft gerückt sind. Bemerkenswert ist auch, dass die islamfeindlichen Einstellungen höher ausfallen und auch bei Menschen vorhanden sind, die im Grunde rechtsextremen Aussagen kritisch gegenüberstehen.
Kesici betonte: „Seit längerem haben wir die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht, dass die Islamfeindlichkeit in Deutschland ansteigt und dass die allgemeine Diskussionen um den Islam und Muslime in Deutschland, die stets unter Sicherheitsaspekten und Integrationsproblemen geführt wird, diese Tendenz beflügeln. Laut den Autoren beeinflussen öffentliche Debatten die rechtsextremen Einstellungen. Nun ist es an der Zeit, dass auch Politiker verantwortungsvoll mit dem Thema umgehen und aufhören Personen mit Migrationshintergrund und Muslime zu stigmatisieren.

“ „Selbstverständlich müssen aktuelle Probleme benannt und diskutiert werden. Es kann aber nicht angehen, dass Personen mit Migrationshintergrund und Muslime instrumentalisiert und diffamiert werden.“, so Kesici weiter.

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland bemüht sich seit Jahre für eine differenzierte Betrachtung und wünscht sich, dass alle gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam an der Lösung der gemeinsamen Probleme beteiligt werden.

Islamrat ist sehr besorgt über islamfeindliche Einstellungen

15. Oktober 2010

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland zeigt sich besorgt über die Zunahme von rechtsextremen Einstellungen in Deutschland und fordert die Politik dazu auf verantwortungsvoll zu handeln.

Der Generalsekretär des Islamrates, Burhan Kesici, äußerte sich bezüglich der Studie „Die Mitte in der Krise – Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010“, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben.

„Laut der Umfrage sind ca. 25% der Bevölkerung fremdenfeindlich eingestellt, 58,4% vertreten die Meinung, dass den Muslimen die Religionsausübung eingeschränkt werden sollte, 13% wünschen sich einen „Führer“. Das sind Zahlen, die uns angst machen“, so Kesici weiter.

Die Studie offenbart auch, dass rechtsextreme Einstellungen inzwischen in die Mitte der Gesellschaft gerückt sind. Bemerkenswert ist auch, dass die islamfeindlichen Einstellungen höher ausfallen und auch bei Menschen vorhanden sind, die im Grunde rechtsextremen Aussagen kritisch gegenüberstehen.
Kesici betonte: „Seit längerem haben wir die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht, dass die Islamfeindlichkeit in Deutschland ansteigt und dass die allgemeine Diskussionen um den Islam und Muslime in Deutschland, die stets unter Sicherheitsaspekten und Integrationsproblemen geführt wird, diese Tendenz beflügeln. Laut den Autoren beeinflussen öffentliche Debatten die rechtsextremen Einstellungen. Nun ist es an der Zeit, dass auch Politiker verantwortungsvoll mit dem Thema umgehen und aufhören Personen mit Migrationshintergrund und Muslime zu stigmatisieren.

“ „Selbstverständlich müssen aktuelle Probleme benannt und diskutiert werden. Es kann aber nicht angehen, dass Personen mit Migrationshintergrund und Muslime instrumentalisiert und diffamiert werden.“, so Kesici weiter.

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland bemüht sich seit Jahre für eine differenzierte Betrachtung und wünscht sich, dass alle gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam an der Lösung der gemeinsamen Probleme beteiligt werden.