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Islamrat übt Kritik an den Beschlüssen des CDU-Parteitags

08.12.2016

Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, äußerte sich kritisch über die Beschlüsse des CDU-Parteitages und sagte: „Für eine gute Integration gehört auch die Willkommenskultur, die wir auf dem CDU-Parteitag vermisst haben.“

Der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, sagte bezüglich des CDU-Parteitags: „Für eine gute Integration gehört auch die Willkommenskultur, die wir auf dem CDU-Parteitag vermisst haben. Eine Integrationspolitik kann nicht gelingen, wenn man stets ablehnende Haltung gegenüber den Migranten hervorbringt. Gerade die Regelung mit dem sogenannten Doppelpass war ein richtiger Schritt, welches auch von den betroffenen Personen sehr positiv aufgenommen wurde.“

„In der aufgeheizten Debatte über den Islam und Muslime ist die Forderung nach einem ´Burkaverbot´ kontraproduktiv. Die ´Burkadebatte´ steht stellvertretend für eine anti-muslimische Haltung und fördert eher den rechten Rand und lässt die AfD in die Mitte unserer Gesellschaft rücken. Ich hätte ein „Ja“ für eine Willkommenskultur erwartet.  Der Parteitag der CDU war eine ´Wir-Sind-Gegen“-Veranstaltung. Die CDU sollte sich in naher Zukunft ernsthaft drüber Gedanke machen, wofür sie noch steht.“, so Kesici weiter.

Berlin, den 08.12.2016

Islamrat übt Kritik an den Beschlüssen des CDU-Parteitags

8. Dezember 2016

Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, äußerte sich kritisch über die Beschlüsse des CDU-Parteitages und sagte: „Für eine gute Integration gehört auch die Willkommenskultur, die wir auf dem CDU-Parteitag vermisst haben.“

Der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, sagte bezüglich des CDU-Parteitags: „Für eine gute Integration gehört auch die Willkommenskultur, die wir auf dem CDU-Parteitag vermisst haben. Eine Integrationspolitik kann nicht gelingen, wenn man stets ablehnende Haltung gegenüber den Migranten hervorbringt. Gerade die Regelung mit dem sogenannten Doppelpass war ein richtiger Schritt, welches auch von den betroffenen Personen sehr positiv aufgenommen wurde.“

„In der aufgeheizten Debatte über den Islam und Muslime ist die Forderung nach einem ´Burkaverbot´ kontraproduktiv. Die ´Burkadebatte´ steht stellvertretend für eine anti-muslimische Haltung und fördert eher den rechten Rand und lässt die AfD in die Mitte unserer Gesellschaft rücken. Ich hätte ein „Ja“ für eine Willkommenskultur erwartet.  Der Parteitag der CDU war eine ´Wir-Sind-Gegen“-Veranstaltung. Die CDU sollte sich in naher Zukunft ernsthaft drüber Gedanke machen, wofür sie noch steht.“, so Kesici weiter.

Berlin, den 08.12.2016