Weitere Beiträge:

Ergänzung zum Hygienekonzept des KRM zur „Stufenweise Öffnung der Moscheen“ aus Mai 2020 für NRW


Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ...

weiterlesen

Lirim Ziberi ist neuer Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM)


Lirim Ziberi von der Union der Islamisch-Albanischen Zentren in Deutschland ...

weiterlesen

Islamiq: „Religionsvertreter begrüßen Maßnahmen gegen Rassismus“


Die Regierung hat an diesem Mittwoch in Berlin Maßnahmen zur Bekämpfung ...

weiterlesen

Islamiq: „Religionsvertreter begrüßen Maßnahmen gegen Rassismus“

26. November 2020

„Muslime weltweit stehen kurz vor dem Beginn des ersehnten Monat Ramadan. Muslime begehen ihn mit dem Fasten von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang, mit dem Studium des Koran und der inneren Einkehr. Dieses Jahr beginnt er am 6. Mai und endet am 3. Juni. Mögen sie an seinem reichen Segen teilhaben“, sagte der Vorsitzende des Islamrates, Burhan Kesici, anlässlich eines Grußwortes zum Beginn des Fastenmonats Ramadan.

„Der Monat Ramadan ist für Muslime besonders wichtig. In ihm wurden die ersten Koranverse herabgesandt. Zugleich ist er für Muslime der Fastenmonat. Er gilt als der segensreichste Monat im islamischen Mondkalender. Durch das Fasten reinigen sie sich körperlich, stärken ihr Empathievermögen für Bedürftige, üben sich in Standhaftigkeit, lernen sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen. Es ist auch die Zeit, in der Muslime sehr viel häufiger und länger in der Moschee sind. Durch die tägliche Rezitation des Korans und seinem Studium kehren sie in sich ein. Somit stärken sie ihre Verbundenheit mit Allah und ihr Bewusstsein über ihre persönliche und gesellschaftliche Verantwortung.

Der Monat Ramadan ist zunehmend auch der Monat der Begegnung. Es ist mittlerweile Tradition in Deutschland, dass zu den allabendlichen Fastenbrechen unsere nichtmuslimischen Nachbarn unseren Einladungen in die Moscheen folgen. Aktuelle Entwicklungen geben Anlass für ein Zusammenkommen: Die Anschläge in Christchurch, Sri Lanka und Kalifornien zeigen, dass es Menschen gibt, die es auf das gesellschaftliche Miteinander abgesehen haben. Das gemeinsame Fastenbrechen bietet eine gute Gelegenheit, diesen zu zeigen, dass wir ihr Hass uns nicht entzweien kann.

In den letzten Jahren beobachten wir eine zunehmende Diskussion um das Thema Fasten in der Schule. Seit es Muslime in Deutschland gibt, fasten muslimische Schülerinnen und Schüler im Ramadan – auch während der Schulzeit. Ob die neuerdings aufkommende Fürsorge mancher Politiker und Pädagogen immer tatsächlich gutgemeint ist oder nicht: Ihnen empfehlen wir einen sachlichen Umgang mit dem Thema. Wir als islamische Religionsgemeinschaften sind fürsorglich. Verbotsforderungen sind genauso deplatziert, wie das Zwingen zum Fasten. Hierzu haben wir  eine Stellungnahme für Interessierte veröffentlicht und möchten in diesem Zuge nochmal darauf hinweisen. Er soll alle Interessierte ansprechen: PolitikerInnen, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Er ist aufrufbar über den Link http://islamrat.de/wp-content/uploads/2016/06/Islamrat_Fasten-in-der-Schule.pdf“, sagte Kesici weiter.

Berlin, 04.05.2019

als PDF: 2019-05-04 Ramadan

 

 

 

 

 

 

 

Kesici: „Den Ramadan zur Stärkung des Glaubens an Allah, der Empathie und des gesellschaftlichen Miteinanders nutzen“

4. Mai 2019

„Muslime weltweit stehen kurz vor dem Beginn des ersehnten Monat Ramadan. Muslime begehen ihn mit dem Fasten von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang, mit dem Studium des Koran und der inneren Einkehr. Dieses Jahr beginnt er am 6. Mai und endet am 3. Juni. Mögen sie an seinem reichen Segen teilhaben“, sagte der Vorsitzende des Islamrates, Burhan Kesici, anlässlich eines Grußwortes zum Beginn des Fastenmonats Ramadan.

„Der Monat Ramadan ist für Muslime besonders wichtig. In ihm wurden die ersten Koranverse herabgesandt. Zugleich ist er für Muslime der Fastenmonat. Er gilt als der segensreichste Monat im islamischen Mondkalender. Durch das Fasten reinigen sie sich körperlich, stärken ihr Empathievermögen für Bedürftige, üben sich in Standhaftigkeit, lernen sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen. Es ist auch die Zeit, in der Muslime sehr viel häufiger und länger in der Moschee sind. Durch die tägliche Rezitation des Korans und seinem Studium kehren sie in sich ein. Somit stärken sie ihre Verbundenheit mit Allah und ihr Bewusstsein über ihre persönliche und gesellschaftliche Verantwortung.

Der Monat Ramadan ist zunehmend auch der Monat der Begegnung. Es ist mittlerweile Tradition in Deutschland, dass zu den allabendlichen Fastenbrechen unsere nichtmuslimischen Nachbarn unseren Einladungen in die Moscheen folgen. Aktuelle Entwicklungen geben Anlass für ein Zusammenkommen: Die Anschläge in Christchurch, Sri Lanka und Kalifornien zeigen, dass es Menschen gibt, die es auf das gesellschaftliche Miteinander abgesehen haben. Das gemeinsame Fastenbrechen bietet eine gute Gelegenheit, diesen zu zeigen, dass wir ihr Hass uns nicht entzweien kann.

In den letzten Jahren beobachten wir eine zunehmende Diskussion um das Thema Fasten in der Schule. Seit es Muslime in Deutschland gibt, fasten muslimische Schülerinnen und Schüler im Ramadan – auch während der Schulzeit. Ob die neuerdings aufkommende Fürsorge mancher Politiker und Pädagogen immer tatsächlich gutgemeint ist oder nicht: Ihnen empfehlen wir einen sachlichen Umgang mit dem Thema. Wir als islamische Religionsgemeinschaften sind fürsorglich. Verbotsforderungen sind genauso deplatziert, wie das Zwingen zum Fasten. Hierzu haben wir  eine Stellungnahme für Interessierte veröffentlicht und möchten in diesem Zuge nochmal darauf hinweisen. Er soll alle Interessierte ansprechen: PolitikerInnen, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Er ist aufrufbar über den Link http://islamrat.de/wp-content/uploads/2016/06/Islamrat_Fasten-in-der-Schule.pdf“, sagte Kesici weiter.

Berlin, 04.05.2019

als PDF: 2019-05-04 Ramadan