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Presseerklärung – Kesici: „Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen“

01.02.2012

Kesici: „Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen“

Der Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik, Burhan Kesici, begrüßt die Bestrebung der Bundesregierung im Rahmen des Integrationsgipfels, hält aber die Ergebnisse des 5.Integrationsgipfels nicht für ausreichend.

Kesici sagte: „Das Bestreben der Bundesregierung, Menschen mit Migrationshintergrund besser in die Gesellschaft zu integrieren und Integrationsbarrieren aus der Welt zu schaffen, ist zu begrüßen. Der Integrationsgipfel könnte in diesem Bereich vieles erreichen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.

Dass der Anteil der Migranten im Öffentlichen Dienst erhöht werden soll und dass die Bildung ein zentrales Thema sein wird kann nur unterstützt werden. Aber mindestens genauso wichtig ist es, dass eine Willkommenskultur geschaffen und Diskriminierungen von Menschen mit Migrationshintergrund beseitigt werden. Erst dadurch kann Integration Erfolg haben.

Die Auswanderung von hochqualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund ist eine Konsequenz der fehlenden Willkommenskultur. Viele junge und erfolgreiche Migranten fühlen sich in Deutschland nicht wohl und wandern aus. Diesem Trend muss entgegengetreten werden, in dem man ihnen endlich das Gefühl gibt, ein Teil Deutschlands zu sein. Die Neonazi-Morde haben diese negative Stimmung eher noch verstärkt. Dieser Aspekt tauchte aber im Aktionsplan der Bundesregierung erst gar nicht auf.“

Presseerklärung – Kesici: „Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen“

1. Februar 2012

Kesici: „Der Integrationsgipfel bleibt hinter den Erwartungen“

Der Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik, Burhan Kesici, begrüßt die Bestrebung der Bundesregierung im Rahmen des Integrationsgipfels, hält aber die Ergebnisse des 5.Integrationsgipfels nicht für ausreichend.

Kesici sagte: „Das Bestreben der Bundesregierung, Menschen mit Migrationshintergrund besser in die Gesellschaft zu integrieren und Integrationsbarrieren aus der Welt zu schaffen, ist zu begrüßen. Der Integrationsgipfel könnte in diesem Bereich vieles erreichen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.

Dass der Anteil der Migranten im Öffentlichen Dienst erhöht werden soll und dass die Bildung ein zentrales Thema sein wird kann nur unterstützt werden. Aber mindestens genauso wichtig ist es, dass eine Willkommenskultur geschaffen und Diskriminierungen von Menschen mit Migrationshintergrund beseitigt werden. Erst dadurch kann Integration Erfolg haben.

Die Auswanderung von hochqualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund ist eine Konsequenz der fehlenden Willkommenskultur. Viele junge und erfolgreiche Migranten fühlen sich in Deutschland nicht wohl und wandern aus. Diesem Trend muss entgegengetreten werden, in dem man ihnen endlich das Gefühl gibt, ein Teil Deutschlands zu sein. Die Neonazi-Morde haben diese negative Stimmung eher noch verstärkt. Dieser Aspekt tauchte aber im Aktionsplan der Bundesregierung erst gar nicht auf.“