Weitere Beiträge:

ONLINE-DISKUSSION: RELIGIONEN FÜR DEN GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT – BEITRÄGE AUS DER POLITIK


Veranstaltungstermin: 27. MAI 202119:00 BIS 21:00 UHR PROGRAMM Deutschland ist ...

weiterlesen

Impfen ist Lebensrettung – Erklärung des Runden Tisches der Religionen in Deutschland


In Betroffenheit und Sorge angesichts von mehr als 83.000 Corona-Toten in ...

weiterlesen

Mitteilung an die Medien: CMFD bildet Bot*innen des Friedens aus



Fortbildung von August 21 – März 22 Die Vielfalt als eine Ressource ist ein ...

weiterlesen

KRM: „Gebetsverbot in der Schule schränkt Religionsfreiheit ein“

28.05.2010

KRM: „Gebetsverbot in der Schule schränkt Religionsfreiheit ein“

In einer Erklärung zeigte sich der KRM-Sprecher Ali Kızılkaya irritiert über das Urteil des OVG Berlin-Brandenburg zum Gebet eines muslimischen Schülers in der Schule.

„Unsere Verfassung steht für eine plurale Gesellschaftsordnung“, stellte KRM-Sprecher fest. „Es ist nicht nachvollziehbar, wieso das Gericht gerade in dieser Pluralität und Toleranz ein Konfliktpotential sieht. Dabei wäre die Schule eines der Orte, in denen die Schüler einen natürlichen Umgang mit der gesellschaftlichen Pluralität einüben können. Doch diese Chance wurde von Schulleitung vertan“, kritisierte Sprecher des KRM.

„Die Schulleitung, aber auch das Urteil des OVG zeigen leider, dass noch nicht alle realisiert haben, dass das Vorhandensein unterschiedlicher Religionen mittlerweile zur gesellschaftlichen Realität in Deutschland gehört“, sagte Kızılkaya.

„Das Neutralitätsverständnis des Gerichtes ist zudem sehr problematisch. Es sind nicht die Schüler, die religiös und weltanschaulich neutral sein müssen, es ist die Schule. Gerade mit ihrer aktuellen Haltung wird diese Neutralität aber gerade von Schule, Schulbehörde und dem OVG verletzt.“, stellte der KRM-Sprecher fest.

„Das Urteil widerspricht dem Säkularitätsverständnis des Grundgesetzes. Es ist zu befürchten, dass die Religionen insgesamt, und nicht nur der Islam, mit solchen Entscheidungen immer stärker aus dem öffentlichen Leben verdrängt wird. Dieser Gefahr sollten wir uns alle bewusst sein.“

Koordinationsrat der Muslime

Sprecher: Ali Kizilkaya

KRM: „Gebetsverbot in der Schule schränkt Religionsfreiheit ein“

28. Mai 2010

KRM: „Gebetsverbot in der Schule schränkt Religionsfreiheit ein“

In einer Erklärung zeigte sich der KRM-Sprecher Ali Kızılkaya irritiert über das Urteil des OVG Berlin-Brandenburg zum Gebet eines muslimischen Schülers in der Schule.

„Unsere Verfassung steht für eine plurale Gesellschaftsordnung“, stellte KRM-Sprecher fest. „Es ist nicht nachvollziehbar, wieso das Gericht gerade in dieser Pluralität und Toleranz ein Konfliktpotential sieht. Dabei wäre die Schule eines der Orte, in denen die Schüler einen natürlichen Umgang mit der gesellschaftlichen Pluralität einüben können. Doch diese Chance wurde von Schulleitung vertan“, kritisierte Sprecher des KRM.

„Die Schulleitung, aber auch das Urteil des OVG zeigen leider, dass noch nicht alle realisiert haben, dass das Vorhandensein unterschiedlicher Religionen mittlerweile zur gesellschaftlichen Realität in Deutschland gehört“, sagte Kızılkaya.

„Das Neutralitätsverständnis des Gerichtes ist zudem sehr problematisch. Es sind nicht die Schüler, die religiös und weltanschaulich neutral sein müssen, es ist die Schule. Gerade mit ihrer aktuellen Haltung wird diese Neutralität aber gerade von Schule, Schulbehörde und dem OVG verletzt.“, stellte der KRM-Sprecher fest.

„Das Urteil widerspricht dem Säkularitätsverständnis des Grundgesetzes. Es ist zu befürchten, dass die Religionen insgesamt, und nicht nur der Islam, mit solchen Entscheidungen immer stärker aus dem öffentlichen Leben verdrängt wird. Dieser Gefahr sollten wir uns alle bewusst sein.“

Koordinationsrat der Muslime

Sprecher: Ali Kizilkaya