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Islamiq: „Religionsvertreter begrüßen Maßnahmen gegen Rassismus“

26. November 2020

„Der Kinderreport hat alarmierende Befunde zu Tage gefördert. Die Bekämpfung von Kinderarmut ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die es anzugehen gilt. Politik und Zivilgesellschaft müssen Lehren daraus zielen“, erklärte der Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, anlässlich der Veröffentlichung des Kinderreport Deutschland 2018 durch das Kinderhilfswerk.

„Der Kinderreport lenkt die Aufmerksamkeit zurecht auf ein leider unzureichend behandeltes und nur wenig beachtetes Thema. Kinderarmut begegnet man nicht erst, wenn man Tausende von Kilometer in die armen Regionen der Erde reist, sondern er ist auch vor unserer Haustür anzutreffen. Jedes fünfte Kind in Deutschland ist laut Studie von Kinderarmut betroffen und leidet an materieller Entbehrung und Ausgrenzung, von gesellschaftlicher Teilhabe. Für die Zukunft unseres Landes sollte daher die Bekämpfung von Kinderarmut und ihrer Ursachen ernster genommen werden als bisher. In den aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen muss dieses Thema die nötige Aufmerksamkeit bekommen.

Bisher hat die Politik dieses Thema weitgehend ignoriert. Im Wahlkampf gab es einen Schlagabtausch im Populismus-Wettbewerb, statt eine Auseinandersetzung mit diesem existenziell wichtigen Thema. Bisher eingeleitete Maßnahmen hätten laut Studie keine spürbaren Verbesserungen befördert. Und mit der symbolischen Erhöhung des Kindergeldes kommt man da nicht weit. Kommunen müssen finanziell besser unterstützt, zivile Organisationen, die mit Kindern- und Jugendlichen arbeiten gestärkt werden.

Muslimische Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund sind hierbei besonders zu berücksichtigen weil sie in der Regel doppelt und dreifach Ausgrenzung und Benachteiligung erfahren. Nachgewiesene Ungleichbehandlung dieses Teils der Bevölkerung in der Arbeitswelt und Bildung müssen bei der Bekämpfung von Kinderarmut einen hohen Stellenwert haben. Wer das nicht tut, fördert ein Zweiklassensystem“, sagte Kesici

Presseerklärung: „Der Kinderreport hat alarmierende Befunde zu Tage gefördert“

3. Februar 2018

„Der Kinderreport hat alarmierende Befunde zu Tage gefördert. Die Bekämpfung von Kinderarmut ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die es anzugehen gilt. Politik und Zivilgesellschaft müssen Lehren daraus zielen“, erklärte der Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, anlässlich der Veröffentlichung des Kinderreport Deutschland 2018 durch das Kinderhilfswerk.

„Der Kinderreport lenkt die Aufmerksamkeit zurecht auf ein leider unzureichend behandeltes und nur wenig beachtetes Thema. Kinderarmut begegnet man nicht erst, wenn man Tausende von Kilometer in die armen Regionen der Erde reist, sondern er ist auch vor unserer Haustür anzutreffen. Jedes fünfte Kind in Deutschland ist laut Studie von Kinderarmut betroffen und leidet an materieller Entbehrung und Ausgrenzung, von gesellschaftlicher Teilhabe. Für die Zukunft unseres Landes sollte daher die Bekämpfung von Kinderarmut und ihrer Ursachen ernster genommen werden als bisher. In den aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen muss dieses Thema die nötige Aufmerksamkeit bekommen.

Bisher hat die Politik dieses Thema weitgehend ignoriert. Im Wahlkampf gab es einen Schlagabtausch im Populismus-Wettbewerb, statt eine Auseinandersetzung mit diesem existenziell wichtigen Thema. Bisher eingeleitete Maßnahmen hätten laut Studie keine spürbaren Verbesserungen befördert. Und mit der symbolischen Erhöhung des Kindergeldes kommt man da nicht weit. Kommunen müssen finanziell besser unterstützt, zivile Organisationen, die mit Kindern- und Jugendlichen arbeiten gestärkt werden.

Muslimische Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund sind hierbei besonders zu berücksichtigen weil sie in der Regel doppelt und dreifach Ausgrenzung und Benachteiligung erfahren. Nachgewiesene Ungleichbehandlung dieses Teils der Bevölkerung in der Arbeitswelt und Bildung müssen bei der Bekämpfung von Kinderarmut einen hohen Stellenwert haben. Wer das nicht tut, fördert ein Zweiklassensystem“, sagte Kesici