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Presseerklärung: „Hetze ist keine Meinung.“

30.12.2018

Der gestrige Bericht inklusive seines Framings mit der DITIB-Zentralmoschee in der Onlineversion der Bild ist Hetze und Aufstachelung. Er muss auch gerichtlich geahndet werden. Mit Meinungs- und Pressefreiheit hat das nichts mehr zu tun“, sagte der Vorsitzende des Islamrates, Burhan Kesici, anlässlich der Berichterstattung der Bild am 29.12.2018. Kesici sagte weiter:

„Die Bild-Zeitung hat sich in puncto islamfeindliche Aufmachung in der
eigenen Berichterstattung selbst übertroffen. Der Eindruck, welcher über das Bild der gestrigen Berichterstattung von Bild-Online über vermeintliche
Terrorfinanzierung aus den Golfstaaten produziert wurde, ist eindeutig:
Moscheen in Deutschland unterstützen den Terror! Durch diese Art der
hetzerischen Berichterstattung hat die islamfeindliche Berichterstattung in
Deutschland einen neuen Tiefpunkt erreicht: Sie macht Moscheen, die ohnehin
regelmäßig angegriffen werden offen zur Zielscheibe, setzen Moscheebesucher unter Generalverdacht und vergiften somit den gesellschaftlichen Frieden. Das ist nicht mehr nur geistige Brandstiftung.

Es muss auch juristisch überprüft werden, ob hier nicht auch eine direkte Aufstachelung vorhanden ist.

Wir zeigen uns solidarisch mit der DITIB und empfehlen den Rechtsweg. Sie haben
unsere Unterstützung. Weiter fordern wir den Presserat, diese Art der
Berichterstattung zu rügen.

Des Weiteren vermissen wir eine notwendige Kritik von Seiten der Politik. Sie darf zu solchen Vorfällen nicht schweigen.

Köln, 30.12.2018

Presseerklärung: „Hetze ist keine Meinung.“

30. Dezember 2018

Der gestrige Bericht inklusive seines Framings mit der DITIB-Zentralmoschee in der Onlineversion der Bild ist Hetze und Aufstachelung. Er muss auch gerichtlich geahndet werden. Mit Meinungs- und Pressefreiheit hat das nichts mehr zu tun“, sagte der Vorsitzende des Islamrates, Burhan Kesici, anlässlich der Berichterstattung der Bild am 29.12.2018. Kesici sagte weiter:

„Die Bild-Zeitung hat sich in puncto islamfeindliche Aufmachung in der
eigenen Berichterstattung selbst übertroffen. Der Eindruck, welcher über das Bild der gestrigen Berichterstattung von Bild-Online über vermeintliche
Terrorfinanzierung aus den Golfstaaten produziert wurde, ist eindeutig:
Moscheen in Deutschland unterstützen den Terror! Durch diese Art der
hetzerischen Berichterstattung hat die islamfeindliche Berichterstattung in
Deutschland einen neuen Tiefpunkt erreicht: Sie macht Moscheen, die ohnehin
regelmäßig angegriffen werden offen zur Zielscheibe, setzen Moscheebesucher unter Generalverdacht und vergiften somit den gesellschaftlichen Frieden. Das ist nicht mehr nur geistige Brandstiftung.

Es muss auch juristisch überprüft werden, ob hier nicht auch eine direkte Aufstachelung vorhanden ist.

Wir zeigen uns solidarisch mit der DITIB und empfehlen den Rechtsweg. Sie haben
unsere Unterstützung. Weiter fordern wir den Presserat, diese Art der
Berichterstattung zu rügen.

Des Weiteren vermissen wir eine notwendige Kritik von Seiten der Politik. Sie darf zu solchen Vorfällen nicht schweigen.

Köln, 30.12.2018