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Presseerklärung zur Kopftuch-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

04.07.2017

Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, kritisiert die Kopftuch-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. In einer vorläufigen Abwägung gaben die Richter der staatlichen Neutralitätspflicht mehr Gewicht als der Religionsfreiheit der Rechtsreferendarin.

Kesici: „Wer glaubt, dass Neutralität des Staats durch das Kopftuch gefährdet wird, der irrt. Wer bewusst Jura studiert und als Richterin oder Staatsanwältin arbeiten möchte, akzeptiert nicht nur die Neutralität des Staates, sondern möchte auch zu deren Verwirklichung aktiv beitragen. Das Verbot ist nicht zeitgemäß und stigmatisiert Musliminnen.“

Berlin, 03.07.2017

Presseerklärung zur Kopftuch-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

4. Juli 2017

Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, kritisiert die Kopftuch-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. In einer vorläufigen Abwägung gaben die Richter der staatlichen Neutralitätspflicht mehr Gewicht als der Religionsfreiheit der Rechtsreferendarin.

Kesici: „Wer glaubt, dass Neutralität des Staats durch das Kopftuch gefährdet wird, der irrt. Wer bewusst Jura studiert und als Richterin oder Staatsanwältin arbeiten möchte, akzeptiert nicht nur die Neutralität des Staates, sondern möchte auch zu deren Verwirklichung aktiv beitragen. Das Verbot ist nicht zeitgemäß und stigmatisiert Musliminnen.“

Berlin, 03.07.2017