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Islamiq: „Religionsvertreter begrüßen Maßnahmen gegen Rassismus“

26. November 2020

m 01.07.09 (9. Rajab 1430) wurde unsere Schwester im Islam, Marwa El-Sherbini, in Dresden aus Hass auf Muslime und Fremde erstochen.

Unser aller Gebete und Mitgefühl gilt nun den Angehörigen des Opfers. Die 32jährige schwangere Frau und Mutter hinterlässt einen Ehemann und einen Sohn. Wir Muslime werden Marwa ein dauerhaftes und nachhaltiges Andenken in Deutschland bereiten.

Marwa ist das bisher tragischste Opfer unserer muslimischen Schwestern, die unter Demütigungen, Verdächtigungen und Diskriminierungen zu leiden haben. Marwa ist auch Opfer der Hetze und der Verleumdungen, die spätestens seit der Zeit der Entscheidung zum Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und auf einschlägigen Internetseiten betrieben werden. Die insbesondere an ihrer Bekleidung erkennbaren muslimischen Frauen sind unterdessen weitgehend gesellschaftlich und menschlich abgewertet.

Wir rufen jetzt alle mitfühlenden Menschen auf, in ihren Schweigemärschen unserer ermordeten Schwester friedlich trauernd zu gedenken. Wir appellieren an das Gute und die Gerechten in unserem Land, dass jeder an seinem Platz für die Liebe unter den Menschen und die Achtung vor der Glaubensüberzeugung jedes Einzelnen werben möge. Marwas Tod hat uns bestürzt. Die Politik muss endlich die Islamphobie in unserem Land ernst nehmen.

Dr. Ayyub A. Köhler

(Sprecher des Koordinationsrats der Muslime)

Zusammensetzung des Koordinationsrates:

Pressemitteilung – Bundesweite Trauer um unsere Schwester Marwa

7. Juli 2009

m 01.07.09 (9. Rajab 1430) wurde unsere Schwester im Islam, Marwa El-Sherbini, in Dresden aus Hass auf Muslime und Fremde erstochen.

Unser aller Gebete und Mitgefühl gilt nun den Angehörigen des Opfers. Die 32jährige schwangere Frau und Mutter hinterlässt einen Ehemann und einen Sohn. Wir Muslime werden Marwa ein dauerhaftes und nachhaltiges Andenken in Deutschland bereiten.

Marwa ist das bisher tragischste Opfer unserer muslimischen Schwestern, die unter Demütigungen, Verdächtigungen und Diskriminierungen zu leiden haben. Marwa ist auch Opfer der Hetze und der Verleumdungen, die spätestens seit der Zeit der Entscheidung zum Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und auf einschlägigen Internetseiten betrieben werden. Die insbesondere an ihrer Bekleidung erkennbaren muslimischen Frauen sind unterdessen weitgehend gesellschaftlich und menschlich abgewertet.

Wir rufen jetzt alle mitfühlenden Menschen auf, in ihren Schweigemärschen unserer ermordeten Schwester friedlich trauernd zu gedenken. Wir appellieren an das Gute und die Gerechten in unserem Land, dass jeder an seinem Platz für die Liebe unter den Menschen und die Achtung vor der Glaubensüberzeugung jedes Einzelnen werben möge. Marwas Tod hat uns bestürzt. Die Politik muss endlich die Islamphobie in unserem Land ernst nehmen.

Dr. Ayyub A. Köhler

(Sprecher des Koordinationsrats der Muslime)

Zusammensetzung des Koordinationsrates: