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Islamiq: „Religionsvertreter begrüßen Maßnahmen gegen Rassismus“


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Islamiq: „Religionsvertreter begrüßen Maßnahmen gegen Rassismus“

26. November 2020

Der Schutz des Lebens ist höchstes Gebot im Islam entsprechend dem Gemeinwohl (Maslahat). Dazu sagt der Koran: „… wer das Leben eines Menschen rettet, der ist so, als ob er das Leben der ganzen Menschheit gerettet hat!“ (5:32). Entsprechend diesem Gebot hat auch unser Prophet (s.a.v.) bei Gefahr die Gläubigen aufgerufen, die täglichen Gottesdienste zu Hause zu verrichten und sogar beim Ezan (Gebetsruf) den Satz Hayyalassalah und Hayyalalfalah (Kommt zum Gebet, kommt zur Erlösung) durch den Satz Essalatu fi buyutikum (Verrichtet das Gebet zu Hause) ersetzen lassen. 

Die Pandemie durch den Corona-Virus hat mittlerweile das ganze Land erfasst und entsprechend der Vorgaben durch die Bundesregierung und der Bundesländer haben die Islamischen Religionsgemeinschaften vorerst die Freitagsgebete ausgesetzt. 

Gleichwohl haben inzwischen einige Städte und Gemeinden Veranstaltungen jeglicher Art untersagt. In diesen Städten und Gemeinden kooperieren unsere Moscheen uneingeschränkt und halten sich an die Vorgaben. 

Diese Maßnahmen, wie auch die ständig steigenden Fallzahlen von Infizierten Menschen verdeutlichen jedoch, dass viel intensivere Maßnahmen als die bisher getroffenen Nötig sind, um der weiteren Ausbreitung vorzubeugen und um Leben zu schützen.  

Der KRM empfiehlt den Moscheegemeinden in Deutschland:

bis auf weiteres auf alle gemeinschaftlichen Aktivitäten zu verzichten, 

entsprechend der oben erwähnten Sunna des Propheten die Gläubigen aufzufordern, ihre täglichen Gebete zu Hause zu verrichten und die gemeinschaftlichen Gottesdienste auszusetzen,

die Moscheen für individuelle Gebete, seelsorgerische und andere religiöse Bedarfe und Anfragen der Gläubigen offen zu halten,

die Gläubigen auf die Maßnahmen für den Schutz vor Übertragungen hinzuweisen und die Besucher anzumahnen, diesen uneingeschränkt Folge zu leisten,

Alten, schwachen und bedürftigen Menschen entsprechend der Möglichkeiten und Schutzvorgaben Hilfen anzubieten,

den Vorgaben der Behörden und Gemeinden vor Ort Folge zu leisten und die Empfehlungen zum Wohle der Gemeinde in seine weiteren Entscheidungen mit einzubeziehen. 

Der Koordinationsrat wird die Entwicklungen weiter verfolgen und diese zum Wohle der Allgemeinheit je nach Bedarf anpassen und darüber informieren. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Leben zu schützen und den Bedürftigen solidarisch und helfend beizustehen. 

Möge Allah helfen, diese Pandemie, die uns als Gesellschaft auf eine große Probe stellt, schnell zu überwinden. 

Koordinatonsrat der Muslime

Pressemitteilung: KRM empfiehlt alle Veranstaltungen in Moscheen auszusetzen

16. März 2020

Der Schutz des Lebens ist höchstes Gebot im Islam entsprechend dem Gemeinwohl (Maslahat). Dazu sagt der Koran: „… wer das Leben eines Menschen rettet, der ist so, als ob er das Leben der ganzen Menschheit gerettet hat!“ (5:32). Entsprechend diesem Gebot hat auch unser Prophet (s.a.v.) bei Gefahr die Gläubigen aufgerufen, die täglichen Gottesdienste zu Hause zu verrichten und sogar beim Ezan (Gebetsruf) den Satz Hayyalassalah und Hayyalalfalah (Kommt zum Gebet, kommt zur Erlösung) durch den Satz Essalatu fi buyutikum (Verrichtet das Gebet zu Hause) ersetzen lassen. 

Die Pandemie durch den Corona-Virus hat mittlerweile das ganze Land erfasst und entsprechend der Vorgaben durch die Bundesregierung und der Bundesländer haben die Islamischen Religionsgemeinschaften vorerst die Freitagsgebete ausgesetzt. 

Gleichwohl haben inzwischen einige Städte und Gemeinden Veranstaltungen jeglicher Art untersagt. In diesen Städten und Gemeinden kooperieren unsere Moscheen uneingeschränkt und halten sich an die Vorgaben. 

Diese Maßnahmen, wie auch die ständig steigenden Fallzahlen von Infizierten Menschen verdeutlichen jedoch, dass viel intensivere Maßnahmen als die bisher getroffenen Nötig sind, um der weiteren Ausbreitung vorzubeugen und um Leben zu schützen.  

Der KRM empfiehlt den Moscheegemeinden in Deutschland:

bis auf weiteres auf alle gemeinschaftlichen Aktivitäten zu verzichten, 

entsprechend der oben erwähnten Sunna des Propheten die Gläubigen aufzufordern, ihre täglichen Gebete zu Hause zu verrichten und die gemeinschaftlichen Gottesdienste auszusetzen,

die Moscheen für individuelle Gebete, seelsorgerische und andere religiöse Bedarfe und Anfragen der Gläubigen offen zu halten,

die Gläubigen auf die Maßnahmen für den Schutz vor Übertragungen hinzuweisen und die Besucher anzumahnen, diesen uneingeschränkt Folge zu leisten,

Alten, schwachen und bedürftigen Menschen entsprechend der Möglichkeiten und Schutzvorgaben Hilfen anzubieten,

den Vorgaben der Behörden und Gemeinden vor Ort Folge zu leisten und die Empfehlungen zum Wohle der Gemeinde in seine weiteren Entscheidungen mit einzubeziehen. 

Der Koordinationsrat wird die Entwicklungen weiter verfolgen und diese zum Wohle der Allgemeinheit je nach Bedarf anpassen und darüber informieren. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Leben zu schützen und den Bedürftigen solidarisch und helfend beizustehen. 

Möge Allah helfen, diese Pandemie, die uns als Gesellschaft auf eine große Probe stellt, schnell zu überwinden. 

Koordinatonsrat der Muslime