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Islamiq: „Religionsvertreter begrüßen Maßnahmen gegen Rassismus“

26. November 2020

Nach der Auftaktveranstaltung der vierten Deutschen Islam Konferenz (DIK), den dort gewonnenen Eindrücken und der Berichterstattung, im Vorfeld sowie im Nachgang, hat der Islamrat mit seinen Mitgliedern und Landesverbänden (im Folgenden: Islamrat) eine Beratungsphase eingeleitet, deren Ergebnisse im Folgenden zu finden sind.

Die Auftaktveranstaltung zur vierten DIK unter Bundesinnenminister Horst Seehofer hat überrascht. Der Minister hat in seiner Rede und in der Podiumsdiskussion ungewohnt versöhnliche Töne angeschlagen. Nach den ausgrenzenden Aussagen in den vergangenen Monaten empfindet der Islamrat dies als einen Schritt in die richtige Richtung und als ein Zeichen der Offenheit für einen konstruktiven Dialog.

Allerdings hat das Bundesinnenministerium als Ausrichter der DIK auch zahlreiche Fragen aufgeworfen, unter anderem zur Imamausbildung. Nach Überzeugung des Islamrats hängt der Erfolg der DIK insbesondere davon ab, inwieweit der Staat in diesem Zusammenhang die Grenzen, die unsere Verfassung im Hinblick auf das Verhältnis von Staat und Religion bzw. Religionsfreiheit zieht, beachtet.

Der Islamrat strebt Normalität, allen voran im Sinne der Religionsfreiheit, so wie er für alle Religionsgemeinschaften und Gläubigen Geltung hat, an. Er lehnt Sonderregelungen, Ungleichbehandlungen oder „Übergangslösungen“ zur Organisation muslimischen Lebens in Deutschland ab. Insofern gibt es Gesprächs- und Konkretisierungsbedarf.

Die Stellungnahme als pdf-Datei

Stellungnahme zur Auftaktveranstaltung der vierten Deutschen Islam Konferenz

28. Februar 2019

Nach der Auftaktveranstaltung der vierten Deutschen Islam Konferenz (DIK), den dort gewonnenen Eindrücken und der Berichterstattung, im Vorfeld sowie im Nachgang, hat der Islamrat mit seinen Mitgliedern und Landesverbänden (im Folgenden: Islamrat) eine Beratungsphase eingeleitet, deren Ergebnisse im Folgenden zu finden sind.

Die Auftaktveranstaltung zur vierten DIK unter Bundesinnenminister Horst Seehofer hat überrascht. Der Minister hat in seiner Rede und in der Podiumsdiskussion ungewohnt versöhnliche Töne angeschlagen. Nach den ausgrenzenden Aussagen in den vergangenen Monaten empfindet der Islamrat dies als einen Schritt in die richtige Richtung und als ein Zeichen der Offenheit für einen konstruktiven Dialog.

Allerdings hat das Bundesinnenministerium als Ausrichter der DIK auch zahlreiche Fragen aufgeworfen, unter anderem zur Imamausbildung. Nach Überzeugung des Islamrats hängt der Erfolg der DIK insbesondere davon ab, inwieweit der Staat in diesem Zusammenhang die Grenzen, die unsere Verfassung im Hinblick auf das Verhältnis von Staat und Religion bzw. Religionsfreiheit zieht, beachtet.

Der Islamrat strebt Normalität, allen voran im Sinne der Religionsfreiheit, so wie er für alle Religionsgemeinschaften und Gläubigen Geltung hat, an. Er lehnt Sonderregelungen, Ungleichbehandlungen oder „Übergangslösungen“ zur Organisation muslimischen Lebens in Deutschland ab. Insofern gibt es Gesprächs- und Konkretisierungsbedarf.

Die Stellungnahme als pdf-Datei